Indikationen
Wann hilft Shiatsu dem Tier?
Bei Schwäche (und schlechtem Trainingserfolg bei Pferden) hilft Shiatsu dem Körper, sich physisch und psychisch zu stabilisieren. Die Atmung wird tiefer, die Wahrnehmung klarer und die Muskulatur kann besser aufgebaut werden.
Bei sehr anfälligen Tieren stärkt Shiatsu das Immunsystem, wobei individuell nach Art der Anfälligkeit (schlechte Heilung, Allergien, Atemwege etc.) behandelt wird.
Nervösen und sensiblen Tieren wird mit Shiatsu geholfen, Energien abzuleiten und Vertrauen aufzubauen (siehe Fallbeispiele).
Bei Rückenschmerzen hilft Shiatsu, die Muskeln zu entspannen und dadurch Schmerzen zu lindern. Die weichen Bewegungen und Dehnungen mobilisieren.
Bei motorischen Störungen: Muskelverkrampfungen und fehlender Muskeltonus schränken die Bewegung ein und führen oft zu Schmerzen und Entzündungen in Muskeln, Gelenken und Knochen. Shiatsu normalisiert den Muskeltonus und sorgt für einen Energieausgleich, die Gelenke werden gelöst und die Durchblutung angeregt.
Im Sport bewirkt Shiatsu, dass das Tier emotional, psychisch und physisch stärker und belastbarer wird. Die Verletzungsanfälligkeit sinkt und die Stressresistenz steigt.

zentrieren
Husten/Bronchitis/Allergien: Shiatsu stärkt die Abwehr, die Atemorgane und Atemwege. Oft können chronische Beschwerden gelindert oder geheilt werden.
Chronische Beschwerden: Da mit Shiatsu ein ganzheitlicher Ansatz gewählt wird, werden immer wieder verblüffende Ergebnisse bei chronischen Beschwerden erzielt (siehe Fallbeispiele).
Bei emotionalen, psychischen Problemen: Unwille, Apathie, Widerspenstigkeit oder hysterisches Verhalten bereiten sowohl dem Tier als auch dem Besitzer oft Schwierigkeiten. Dahinter stehen entweder vergangene schlechte Erfahrungen, Schmerzen, schlechte Kommunikation oder fehlende Erziehung. An oberster Stelle stehen die artgerechte Haltung und Fütterung und das richtige Training (Verwendung des Pferdes). Mit Shiatsu können wir versuchen, dem Tier zu helfen, alte Muster loszulassen, Prozesse von Trennung, Besitzerwechsel, Stallwechsel zu bewältigen und Selbstvertrauen und psychische Harmonie wieder zu erlangen.
Ältere Tiere: Shiatsu bringt den Energiefluss wieder ins Laufen, lindert Schmerzen und verbessert die Beweglichkeit. Die Tiere sind vitaler und voller Lebensfreude (siehe Fallbeispiele). Shiatsu kann helfen, Körper und Seele bis in das hohe Alter in Schwung zu halten und Krankheiten vorzubeugen.
Prävention: Shiatsu stärkt das Immunsystem und senkt die Verletzungsanfälligkeit. Warum nicht vorbeugen und gleichzeitig dem Tier eine wohltuende Behandlung gönnen? Viele Haus- und Nutztiere leiden an Bewegungsmangel. Die Umgebung, die wir ihnen bieten können, entspricht oft nicht dem idealen Lebensraum der Tiere. Daher sind sie anfälliger für Krankheiten als Wildtiere.
Shiatsu ist unter folgenden Umständen nicht oder nur mit Erlaubnis des Tierarztes
geeignet bei:
- tragenden Tieren
- fiebrigen Erkrankungen
- Krebs
- wenn die Verwendung (Reitweise), Haltung und Fütterung dem Tier
nicht entspricht, - wenn gleich nach der Behandlung eine größere Belastung oder Stress erfolgt.

Gelenkmobilisation