Über mich


Zur Tiernaturheilkunde hat mich unser Quarter Horse „Snoe“ geführt. Er hatte Symptome des „Head shaking“ und Tierärzte konnten ihm nicht helfen. Erst ein Tierkinesiologe fand die Ursache: Streß! Wir wechselten den Stall, Snoe bekam Bachblüten und nach kurzer Zeit war und blieb er symptomfrei. Dank naturheilkundlicher Unterstützung geht es ihm auch heute besser als je zuvor.

Mein Interesse an der Naturheilkunde war geweckt und ich absolvierte eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin. Anschließend bildete ich mich in den Bereichen der Klassischen Homöopathie weiter und ließ mich zur Tier-Akupunkteurin ausbilden. In der sich anschließenden Praxiszeit fehlte mir trotz guter Resultate, geheilter Tiere und zufriedener Tierbesitzer etwas bei meiner Arbeit mit den Tieren. In einer Pferdezeitschrift las ich einen Artikel einer Shiatsu-Therapeutin, die die Techniken des Shiatsu für Menschen auf ihr Pferd übertrug und damit gute Erfahrungen machte. Meine Neugier brachte mich zur einzigen Tier-Shiatsu-Schule in Europa: die Schule von Mia Estermann in der Nähe von Zürich in der Schweiz. Dort lernte ich nun erstmals mit den Händen zu fühlen, nämlich energetische Ungleichgewichte und muskuläre Verspannungen. Ich lernte Blockaden zu sehen und zu ertasten und wahrzunehmen, wo und in welchen Bereichen das Tier Probleme hat. „Körperlesen“ bedeutet, sich in das Tier einzufühlen und festzustellen, wo es Probleme hat und woher diese möglicherweise kommen können. Die Grundlagen des Shiatsu, nämlich die 5-Elemente-Lehre und das Wissen über die Meridianverläufe hatte ich bereits in der Akupunktur gelernt. Die „Kunst der achtsamen Berührung“, wie Shiatsu oft genannt wird, lernte ich in der Schule bei Mia Estermann. Es ist eine hohe Kunst, die viel Sensibilität, Offenheit, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit/Respekt erfordert. Es ist eine nonverbale Kommunikation zwischen Therapeut und Tier.

Shiatsu ist eine „Körpertherapie“, die mein Leben in vielfacher Weise bereichert hat. Die Arbeit mit den Tieren macht mir viel Spaß und die Erfahrungen, die ich dabei machen darf, sind sehr wertvoll. Von den Tieren bekomme ich bei jeder Behandlung immer ein unmittelbares Feedback, sie sind sozusagen mein Spiegel und dies macht u.a. diese Therapieform so spannend und auch erfolgreich.

In der Schweiz gibt es inzwischen eine Vielzahl von guten Tier-Shiatsu-Therapeuten. Shiatsu ist in unserem Nachbarland eine anerkannte Therapieform, die von Tierärzten gerne begleitend zur Veterinärmedizin empfohlen wird. Tierärzte und Tier-Shiatsu-Masseure arbeiten zum Wohle des Tieres in der Schweiz bereits heute „Hand-in-Hand“. Schulmedizin und alternative Heilmethoden ergänzen sich in vielen Fällen sehr gut.